Stefanie Schäfer-Belz  Diplom-Psychologin · Psychologische Psychotherapeutin
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Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist ein psychoanalytisch begründetes Verfahren. Die Psychoanalyse und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie haben einen gemeinsamen theoretischen Hintergrund (psychoanalytische Theorie), unterscheiden sich aber in Form, Dauer und Ziel der Behandlung. Die Psychoanalyse zielt auf die Veränderung der gesamten Persönlichkeit ab, findet meist im Liegen statt und dauert meist mehrere Jahre bei bis zu drei Behandlungsterminen pro Woche.

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie hingegen findet im Sitzen statt, dauert in der Regel zwischen ½ und 2 Jahren mit einer Therapiestunde pro Woche. Der Fokus der Therapie liegt in der Entwicklung eines Verständnisses für die Hintergründe von Symptomen oder zwischenmenschlichen Schwierigkeiten. Diese können für den Betroffenen unangenehm, quälend und mitunter kaum zu ertragen sein. Die psychoanalytische Theorie geht jedoch davon aus, dass dieses Leiden einen Sinn hat, d.h. dass es auf ungelöste innere und teilweise unbewusste Konflikte hinweist. Die Therapie besteht darin, diese aktualisierten Konflikte und den Zusammenhang mit den jetzigen Beschwerden besser zu verstehen. Unbewusste innere Konflikte sind auch auf frühere Beziehungserfahrungen zurückzuführen, die verinnerlicht und möglicherweise noch nicht gut gelöst wurden und daher noch heute unser Verhalten beeinflussen. Die Wurzeln von Verhaltensmustern liegen meist in der Kindheit, die belastenden Auswirkungen hingegen in der Gegenwart. Die Vergangenheit spielt also insofern eine Rolle, als es darum geht, sich diesen Zusammenhang bewusst zu machen und für die heutige Situation besser passende Verhaltensweisen entwickeln und neue Wege einschlagen zu können.

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie bildet den Schwerpunkt meiner psychotherapeutischen Arbeit.
Je nachdem, was in dem jeweiligen, immer einzigartigen therapeutischen Prozess Sinn macht, greife ich auch auf Elemente anderer anerkannter therapeutischer Verfahren (wie Verhaltenstherapie, systemische/Familientherapie, Gesprächspsychotherapie) zurück.